Top 10 Movies

Hier sind sie.... die für mich inspirierendsten Filme aller Zeiten. Damit meine ich nicht dass sie unbedingt meine Arbeit beeinflussen. Viel mehr beeinflussen sie meine Art zu Denken, Handeln und Leben. Here they are:


#10 Into the wild

OK ich gebs zu: eigentlich bin ich im falschen Jahrhundert zur Welt gekommen. Ich gehöre eigentlich in die Zeit, als Afrika noch als unentdeckter schwarzer Kontinent galt. Dort wäre ich einer der wagemütigen Entdecker geworden, der in die Geschichte eingeht und irgendwo im Dschungel an Malaria gestorben wäre. Da es dafür aber zu spät ist, reise ich gerne. Und weil ich Kinder hab und das nicht mehr so oft geht, schaue ich mir gerne "Into the wild" an. :)



#9 Ratatouille

Meine Kinder sind verrückt nach Filmen. (Woher das wohl kommt?) Und jedes Mal wenn Sie einen Film schauen wollen, versuche ich Ihnen einzureden, doch Ratatouille zu schauen. Ich hab den Film schon x-mal gesehen aber heule immer noch an den genialen Stellen, wo die Liebe triumphiert.



#8 Vanilla Sky

Jeder einzelne Moment an jedem Tag kann unser Leben radikal verändern. Open your eyes. Brilliant, komplex und ein Film der einen nicht mehr loslässt.



#7 Das Leben ist schön

Diesen Film habe ich das erste mal in Äthiopien gesehen. Im Jahr 2001. Damals war ich das erste mal allein in Afrika. Hatte fürchterliches Heimweh. Große Sehnsucht nach meiner damaligen Freundin und eine fürchterliche Magenverstimmung. Ein Entwicklungshelfer mit dem ich zusammen arbeitete schickte mich in die Badewanne und legte danach den Film ein. Es hat geholfen. Meinen großen Sohn wollte ich Giosué nennen. Doch seine Mama setzte sich durch und jetzt heisst er Joseph. Was aber hängen geblieben ist: Meine Kinder nennen mich "Papo".



#6 Irreversible

Nichts aber auch gar nichts für Leute die keine Gewalt im Film sehen wollen / können. Für mich: der Film mit der mit Abstand besten Art eine Geschichte zu erzählen. Der Film ist ein einziger Trip in die tiefsten Abgründe der Menschheit. Das Ende ist positiv aber dadurch schockierend weil es eigentlich der Anfang des Filmes ist. Filmkunst at it's best!



#5 Eyes Wide Shut

Keinen Filmemacher schätze ich mehr als Stanley Kubrick. Sein ganzes Leben lang hat er in seinen Filmen seine Weltsicht und Sicht auf die Menschen dargestellt. Es war kein positives Bild. Die Menschen wurden als zerstört, verwirrt und hilflos gezeigt. In jedem Film anders und aufbauend auf seinen letzten Filmen. Und Kubricks finaler Film, der kurz vor seinem Tod fertig wurde greift erstmals einen hoffnungsvollen Aspekt auf. Verkörpert durch Nicole Kidman, die der Verwirrung entgegentritt.



#4 Requiem for a dream

Die Zuschauer fallen mit den Akteuren in einen Strudel des Versagens. Immer tiefer und tiefer. Sie träumen nur von ein bisschen Zuneigung, flüchten sich aber in Drogen, Sex und Medikamenten. Am Ende das Bild der Hoffnung. Ein Requiem for a dream und der einzige Film den ich mir zum ersten mal angesehene habe und unmittelbar danach noch einmal schauen musste. Unbedingt auf Englisch zu Schauen, da die Übersetzung ein Graus ist.



#3 The big Lebowski

Vermutlich der von mir am häufigsten gesehene Film. Aber auch der einzige bei dem es immer wieder neue Aspekte zu entdecken gibt. Für die meisten ist der Film einfach eine schlechte oder gute Komödie über einen faulen Sack. Beides ist er, aber er ist auch eine genaue Beobachtung verschiedener menschlichen Eigenschaften. Und wenn man den Film gut kennt, lacht man immer schon über das was gleich kommen wird.



#2 Ally McBeal

OK OK ... ist kein Spielfilm. Und ist auch Weiberkram. Aber ich liebe die Serie! Die Charaktere sind wunderbar entwickelt, die Fälle zum schiessen komisch und die Suche nach Liebe absolut authentisch erzählt. Der Einsatz von Musik in der Serie hat sich enorm auf meine Art zu schneiden ausgewirkt.



#1 2001: A Space Odyssey

Plätze 10-2 variieren ständig und nächste Woche wären wahrscheinlich 5 Filme rausgeflogen. Aber nur ein Film war und wird wohl auch immer auf Platz 1 bleiben: Stanley Kubricks Odyssey im Weltraum. Als mir mein Vater den Film irgendwann in meiner Jugend zeigte fand ich ihn einfach nur grausig langweilig und unverständlich. Erst in meinem Filmstudium habe ich den Film verstanden und erkannt wie Kubrick uns Menschen darstellt. Der mit großem Abstand beste Film aller Zeiten!